Hochzeit von Nastja und Wanja

Hochzeit von Nastja und Wanja

Am 11. März diesen Jahres hatten wir unsere erste Hochzeit: Es war die Hochzeit von Nastja und Wanja. Kennengelernt haben wir uns eigentlich gar nicht, wir wurden ihnen empfohlen und so haben sie uns gebucht. Die Empfehlung kam von Lena und Julia, welche Hochzeiten bereits seit Jahren moderieren. Sie haben uns letztes Jahr bei der Arbeit kennengelernt, aber dazu später mehr. Natürlich haben wir auch Nastja und Wanja ein Kennenlernshooting angeboten, damit wir uns wenigstens vor der Hochzeit mal gesehen haben. Denn für uns ist dieser persönliche Kontakt sehr wichtig, schließlich ist der Fotograf stets an der Seite des Brautpaares während der Hochzeit. Zu einem Kennenlernshooting fahren wir gerne in die Klosterruine Heisterbach. Dort ist es meistens ruhig und man hat viele verschiede und interessante Hintergründe. Nun was soll man zum Shooting selbst noch sagen, außer das wir viel Spaß zusammen hatten? Wir haben schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Nastja und Wanja sind Eltern und haben 3 zauberhafte Töchter, dennoch sind die beiden jung geblieben und irgendwie wirkten die beiden frisch verliebt, zumindest war das unser Eindruck. Hier ein paar Bilder...

Die Hochzeit

Am 11. März ging es sehr früh los, denn wir hatten viel zu tun. Es war eine "Marathon-Hochzeit": Dabei findet die standesamtliche und auch die kirchliche Hochzeit am selben Tag statt. Trotzdem wollten wir es schaffen um 15 Uhr schon mit dem Essen zu beginnen. Das Getting Ready findet wie gewohnt getrennt von einander statt, also hat mich Kristina bei Wanja abgesetzt und ist selber zu Nastja gefahren. Die Stimmung bei den Jungs war mehr als entspannt: Eine schöne Flasche Whiskey stand auf dem Tisch und es wurde Musik gehört. So gefällt mir das am Besten. Wanja war schon fast fertig angezogen, da musste ich ihn etwas bremsen um genug gute Aufnahmen zu machen. Da wir einen straffen Zeitplan hatten, mussten wir auch gleich schon los. Bei den Mädels war es etwas hektischer. Es gab zwar Sekt, aber die Aufregung war so groß, dass er nur bedingt helfen konnte.

Nach russsicher Tradition gibt es immer einen Abkauf, das bedeutet der Bräutigam kommt zur Familie der Braut und mit guten Argumenten versucht er dann die Familie zu überzeugen, warum er der Richtig ist. Naja, so umfangreich wie man sich das vorstellt, ist es gar nicht und Wanja hat sich ja schon längst als der Richtige bewehrt, sodass wir nur noch auf die Braut warten mussten. Mit einem schönen Blumenstrauß in der Hand nahm Wanja seine Braut in Empfang. Wir freuen uns immer sehr auf diesen Moment, denn das ist tatsächlich das erste Mal, dass man seinen Partner so sieht.

Anschließend fuhren wir zum Standesamt, dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer dass die beiden "Ja" gesagt haben und unterschreiben durften :)

Dann ging es zum Shooting. Als Ort wählten die beiden einen Staudamm. Hier kommen wir so richtig ins Spiel, denn jetzt stehen wir voll im Mittelpunkt: Wir müssen anweisen, Befehle geben und alle zum Lachen zwingen... Na so ein Quatsch! Das Shooting läuft meistens von allein, gemeinsam schauen wir nach schönen Hintergründen und machen dort witzige aber auch emotionale Bilder. Viel Wert legen wir darauf, dass sich keiner vor der Kamera verstellen muss. Denn keiner von uns ist ein professionelles Model und genau das wollen wir auch nicht haben. So war es auch mit Wanja und Nastja. Der Konstantin, ein gemeinsamer Freund, hat dabei einige Aufnahmen mit seiner Drohne gemacht, die ich dann auch später in meinen Film einbauen durfte.

In der Kirche bereiteten wir uns ganz normal auf die Zeremonie vor, dabei schauen wir immer aus welcher Perspektive wir am Besten unsere Aufnahmen machen können. Anders als wir es kennen, kamen Nastja und Wanja gemeinsam in die Kirche und nahmen vorne Platz. Gleich am Anfang machte der Pfarrer alle darauf aufmerksam, dass keine Fotos gemacht werden sollen, es war die Rede von "Bildern im Geiste"... Für uns das erste Mal, dass wir sowas zu hören bekommen, denn normalerweise will jedes Brautpaar auch Bilder von der Trauung. Also mussten wir undercover fotografieren und noch weniger auffallen als sonst.

Dann wurde gefeiert! Ich kann mich leider kaum noch ans Essen erinnern, da ich während der Feier einen Film vorbereiten wollte und es diesmal überraschend stressig für mich war. Kristina hat wie immer alle Gäste abgelichtet und mein Tischnachbar hat 3 Wodkaflaschen fast alleine geleert. Die Moderation übernahm Lena und den DJ machte Julia. Insgesamt war es eine sehr gelungen Feier. Ich habe immer wieder zu Wanja und Nastja geschaut und beide wirkten sehr glücklich zusammen. Abends dann bekamen auch wir einen kleinen Auftritt, denn auf einer Leinwand präsentierten wir einen kurzen Film über den heutigen Tag... Danach blieben wir noch etwas zum feiern und sind so gegen 2 Uhr nach Hause zu unserem kleinen Prinzen gefahren.

 

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